Impressionen zu den Iftar-Abenden
Liebe Gäste,
wir freuen uns auch in diesem Jahr, Ihre einzigartigen Erfahrungen während der Iftar-Abende unter dem Motto #ramadanstiftetfrieden zu sammeln und auf unserer Website sowie unseren Social-Media-Plattformen zu teilen. Ihre persönlichen Geschichten, Eindrücke und Momente, sei es in Form von Berichten, Fotos oder Videos, sind herzlich willkommen. Bitte senden Sie diese nach den Iftar-Abenden an die E-Mail-Adresse: [email protected].
Sie haben die Wahl, ob Ihre Beiträge mit Ihrem Namen veröffentlicht werden oder anonym bleiben sollen. Teilen Sie Ihre unvergesslichen Erlebnisse im Ramadan und bereichern Sie so unser gemeinsames Erleben.
Vielen Dank!
Eindrücke 2025
Wipperfürth, 27.03.2025
Ich war gestern Abend bei Familie Özdemir zum Iftar eingeladen. Es war ganz wunderbar!
Als ich mich angemeldet hatte, habe ich kaum damit gerechnet, dass es noch klappt, weil der Ramadan schon fast zu Ende war und ich in einer sehr kleinen Stadt wohne. Aber dann kam die Einladung, und Familie Özdemir wohnt tatsächlich bei mir um die Ecke – nur vier Minuten zu Fuß!
Aysun hat fantastisch gekocht – es war schon eine Freude für die Augen, wie man auf den Fotos sehen kann, und schmeckte noch viel besser! Mir zuliebe haben an dem Abend alle vegetarisch gegessen. An diesem Tag hatte ich auch mal versuchsweise gefastet, um das gemeinsame Essen noch mehr wertschätzen zu können.
Wir haben uns stundenlang unterhalten und viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Wir arbeiten beide an einer Schule, und unsere Schulen liegen gegenüber – wir können uns quasi bei der Arbeit zuwinken. Bisher waren wir uns noch nie bewusst begegnet, aber das wird sich nun sicher ändern!
Ganz herzlichen Dank – ich bin wirklich begeistert!
Für das bevorstehende Eid/Bayram wünsche ich alles Gute und Gottes Segen!
Cordula Kolarik

Bochum, 28.03.2025
Die Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen kam von ramadan-nrw. So wurden wir am 28.03.2025 abends zum gemeinsamen Fastenbrechen bei der Familie von Emine und Hüseyin Koc in Bochum, nahe dem Springerplatz, eingeladen.
Wir wurden sehr herzlich empfangen. Neben dem Ehepaar war auch die Mutter von Herrn Koc anwesend. Obwohl sie nur wenige Worte Deutsch sprach, hat sie uns durch ihre freundliche Art sofort in ihren Bann gezogen. Zunächst zeigte man uns kurz die Wohnung und bat uns anschließend, an einem reichlich gedeckten Tisch mit vielen verschiedenen orientalischen Speisen Platz zu nehmen.
Es gab als Vorspeise eine leckere Linsensuppe, dazu später noch verschiedene Salate, saftig gefüllte Frikadellen, Pide, weitere türkische Hackfleischrezepte mit Tomatensauce und vieles mehr.
Herr Koc erklärte uns, was Frau Koc für uns Leckeres vorbereitet hatte. Das gesamte Essen, von der Vorspeise bis zur Nachspeise, war ein Augen- und Gaumenschmaus in Perfektion. Der gesamte Tisch war mit dem Essen liebevoll dekoriert und passte genau zu der warmen, herzlichen, sehr liebevollen Atmosphäre, die im Laufe des Abends fast schon familiäre Züge angenommen hat.
Schnell war das Eis gebrochen, anfängliche Ängste verschwunden, und auch unser Wissensdurst gestillt. Mit dem Fastenbrechen beim Sonnenuntergang, exakt um 19:05 Uhr, nahm sich Hüseyin Koc viel Zeit, um unsere Fragen zu beantworten. Vieles drehte sich dabei zunächst um die Esskultur in der Türkei. Gemäß des Anlasses unseres Besuchs, dem Fastenbrechen zur Zeit des Ramadan, sprachen wir auch relativ schnell über die Religion in der Türkei, die in der türkischen Kultur und Gesellschaft schon immer eine wichtige Rolle spielte.
Besonders glücklich machte uns die ausgeprägte Gastfreundschaft, die wir beim gemeinsamen Miteinander an diesem Abend bei der Familie Koc erfahren durften. Dies hat dem ganzen Abend eine besondere Tiefe, Dynamik und Einzigartigkeit verliehen. Wir sind als neugierige Besucher gekommen und als glückliche Besucher wieder gegangen.
Ein herzliches Dankeschön für das tolle Geschenk der Gastfreundschaft, das Sie uns gemacht haben!
Iris und Thomas

Overath, 17.03.2025
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer dort, wo er schon ist.
Henry Ford (Automobilpionier 1863-1947)
Gestern waren wir zum Fastenbrechen bei Familie Sahin zu Gast. Für uns, meinen Ehemann und mich, war es das erste Mal, dass wir eine muslimische Familie besucht haben. Wir haben uns bei den Gastgebern sehr wohl gefühlt und uns gut mit ihnen unterhalten. Sie haben unsere vielen Fragen gerne beantwortet und auch ihre beiden Töchter (6 und 9 Jahre alt) waren aufgeschlossen und vielleicht genauso aufgeregt wie wir? Wir sprachen über Datteln, unsere Jobs, das Homeoffice, über Ramadan mit Z, über autonomens Fahren, die Ventilation des Posttowers und den Unfall, den die jüngere Tochter vor zwei Tagen beim Turnen hatte. Wir sprachen auch über den Verein kulturdialog e.V., dessen Vorstand mein Mann und ich sind, über den 4 Monate alten Sohn von Sahins, über den Pfeil im Hotelzimmer und darüber, wie das Fasten den Tag verändert.
Apropos Fasten: Mein Mann und ich fanden es bisher unvorstellbar, den ganzen Tag nichts zu essen und zu trinken, geschweige denn 4 Wochen lang. Ich dachte, dass die Gelegenheit gut sei, es mal für wenigstens einen Tag auszuprobieren. Nichts zu trinken konnte ich mir so gar nicht vorstellen, so dass ich mir vornahm, wenigstens nach dem Frühstück bis zum Sonnenuntergang nichts zu essen. Es ging so erstaunlich gut, dass ich auch nichts trank und mich wie eine Heldin fühlte. Ab Mittag fiel allerdings meine Konzentration in den Keller und ich ruhte mich aus. Mir war sehr kalt, trotz Decke. Die Kälte verschwand beim Fastenbrechen mit der ersten Dattel, nachdem die Uhr bei Sahins um 18:38 Uhr den Gebetsruf verkündet hatte. Ich nahm den ersten Bissen zu mir und hatte ein sehr feierliches, ehrfürchtiges Gefühl. Mein Freund Omar aus Algerien hatte mir früher mal erzählt, dass er die erste Dattel mit winzigen Bissen genießt, aber dafür war ich leider zu gierig. Dann brachte uns Frau Sahin die beste Hühnersuppe meines Lebens und danach gab es ein köstliches Hauptgericht. @Mama: Man kann wohl mit Joghurt kochen und Henry Ford hat ja so Recht. 🙂
Ein echtes Highlight des Abends war, dass Frau Sahin mir ihre Zeichnungen zeigte. Ich bewundere, wie filegran und sauber sie zeichnet. Genauso klar und geschmackvoll, wie ihre Wohnungseinrichtung ist. Ahhh ok, sie hat Architektur studiert, ich verstehe. Ich werde ihr im April in unserem Wohnzimmer unsere Bilderschienen zeigen, an denen ich meine Kunstwerke auf- und abhängen kann, ohne neue Löcher in die Wände bohren zu müssen. Wir freuen uns schon auf ihren Gegenbesuch!
Übrigens haben die Zeichnungen von Frau Sahin heute meine Mode-Entwürfe inspriert. Und meine Erfahrung des Fastens hat mein Verständnis für meinen pakistanischen Kooperationspartner, der sich gerade nicht an unsere Absprachen hält, vergrößert. Etwas Müdigkeit hängt mir – obwohl es nur ein Tag Fasten war – heute noch in den Klamotten.
Der Verein kulturdialog e.V. veranstaltet interkulturelle Kunstprojekte, um Respekt und Vielfalt zu fördern und wir dachten gemeinsam darüber nach, welche neue Kooperation wir für das laufende Projekt www.faces-of-us.com finden können. Da wird etwas draus …
Vielen Dank an ramadan-nrw für die Vernetzung und die freundlichen Mails, die wir diesbezüglich von Ihnen bekommen haben!
Thyra Holst

Bergisch Gladbach, 09.03.2025
Ein gemeinsamer türkischer Freund hatte vor Monaten meiner Frau und mir von dem Projekt ramadan-nrw und der Möglichkeit mit einer muslimischen Familie zusammen das Fastenbrechen zu begehen berichtet. Aus einem unverbindlichen ‚Ja, warum nicht …‘ wurde irgendwann ein konkreter Termin mit einer Einladung zum Iftar bei der Familie Sevim im benachbarten Odenthal.
Je näher der Tag rückte, so stieg neben der Vorfreude auch ein wenig die Unsicherheit, wie es werden würde bei uns unbekannten Menschen den Abend zu verbringen. Um Themen wie, was können wir mitbringen oder gibt es uns unbekannte Verhaltensregeln, machten wir uns mehr Gedanken, als wenn der Besuch bei einer deutschen Familie angestanden hätte.
Gegen 18:00 h angekommen beim Haus unserer Gastfamilie war die leichte Nervosität jedoch im Nu verflogen, denn die Begrüßung war überaus herzlich. Wir stellten uns gegenseitig vor und der Hausherr gab uns eine kurze Einführung in die Tradition des Ramadans. Bezüglich des Fastens im Islam und im Christentum haben wir trotz einiger Unterschiede, die aber meist nur organisatorischer Art sind, viele Gemeinsamkeiten entdecken können. Es geht bei dem Fasten in beiden Religionen offensichtlich um Verzicht mit dem Sinn das Wesentliche zu erkennen und um Gutes zu tun. Das sind sehr gute Traditionen, die für den Einzelnen aber auch für die Gesellschaft als Ganzes wertvolle Impulse geben können.
Kurz vor 18:33 h, dem Beginn des Iftars an diesem Abend, wurden wir an den festlich gedeckten Tisch gebeten, über dem eine Luftballonkette mit dem Schriftzug ‚Ramadan Mubarak‘ hing, was so viel bedeutet wie gesegneter Ramadan. An unseren Plätzen lag mit der Zahnmiete ein kleines Geschenk aus der osmanischen Tradition für uns bereit. Dieses Präsent steht symbolisch für eine Art Schadenersatz für die Zähne der Gäste, die beim Essen abgenutzt werden. Mit einem Gebet, einem Schluck Wasser, dem Essen einer Dattel und der Ramadan-Suppe wurde schließlich das Fasten gebrochen. Auch die weiteren, allesamt von der Hausfrau selbst zubereiteten Speisen waren köstlich.
Nach dem Essen setzten wir unsere Gespräche im Wohnzimmer über Gott und die Welt fort. Generell waren wir beeindruckt, wie offen sich Herr und Frau Sevim gegenüber der deutschen Gesellschaft zeigen und wie gut sie sich bei Wahrung Ihrer kulturellen Identität bereits integriert haben. Innerhalb des kurzen Aufenthalts in Deutschland hatte der Familienvater die Chance ergriffen sich beruflich selbstständig zu machen. Dieser Schritt erforderte großen Mut und Risikobereitschaft, zumal es mit einem Umzug vom Süden in den Westen der Republik verbunden war. Wie selbstverständlich plant seine Frau auch in der noch fremden Umgebung so bald als möglich beruflich tätig zu werden. Auch die kleine Tochter wächst durch den Besuch eines deutschen Kindergartens nicht nur sprachlich gut in die neue Heimat ihrer Eltern hinein.
Die Unterhaltung wurde kurz unterbrochen als sich die Männer zu einem gemeinsamen Gebet in einen Nebenraum zurückzogen. Mit dem Baklava-Nachtisch und einer Tasse türkischen Tees klang der Abend aus. Rückblickend fasste unser türkischer Freund diesen aufschlussreichen Iftar-Abend treffend mit den Worten zusammen: „Ich denke, solche Abende tragen dazu bei, Brücken zwischen unseren Kulturen zu bauen und zu zeigen, dass wir trotz mancher Unterschiede in vielen Werten und Zielen vereint sind.“
Herzlichen Dank für die Initiative an ramadan-nrw und an unsere Gastfamilie für die Möglichkeit an einem Iftar-Abend teilnehmen zu dürfen.
Georg Dhein & Birgit Klamt
Köln, 07.03.2025
Wir danken Ihnen sehr, dass sie uns dieses wunderbare Treffen mit der Familie Tokpinar ermöglicht haben.
Wir haben es sehr genossen und fühlen uns um eine neue Erfahrung bereichert.
Wir sind von der Familie sehr herzlich aufgenommen worden. Schon die erste Kontaktaufnahme per Telefon zeigte uns, das wir eine wirklich nette Familie treffen werden.
Es war alles wunderbar geschmückt worden und das Essen war köstlich und mit viel Hingabe zubereitet worden. Die Gastgebenden und wir haben zum ersten mal an diesem Projekt teilgenommen. Die Offenheit und Gastfreundschaft war überwältigend.
Wir waren beeindruckt, wie viel Mut und Herausforderung es bedeutet, mit einer Familie in ein neues Land zu ziehen und sich hier ein neues Zuhause aufzubauen. Auch die sprachlichen Barrieren wurden mit Engagement und Einfallsreichtum immer wieder aufgebrochen. Der Sohn sowie ein Freund des Sohnes haben übersetzt und wir zeigten uns Fotos von Familie und Reisen. Es war sehr schön, diese netten und mutigen Menschen kennenzulernen und wir freuen uns, sehr bald die Familie Tokpinar auch zu uns einzuladen.
Als wir gingen, wurden uns Geschenke überreicht. Wir sind dankbar, diese Herzlichkeit erleben zu dürfen. Wir würden im nächsten Jahr gerne wieder an diesem Projekt teilnehmen und finden, dass es dem Sinn der Freundschaft und Verständigung vollkommen entspricht.
Heike Moseler und Jens Rühl
Eindrücke 2024
Köln, 27.03.2024
Das erste Kennenlernen per Telefon und die detaillierte Abspreche war sehr nett und komplikationslos. Wir waren pünktlich zum vereinbarten Termin am Hause der Familie und uns wurde bei der Parkplatzsuche geholfen. Sehr nett. Wir sind sehr herzlich von der ganzen Familie empfangen worden. Als kleine Aufmerksamkeit hatten wir eine Auswahl an Süßspeisen einer bekannten syrischen Konditorei mitgebracht. Das Eis war schnell gebrochen und es entwickelten sich schnell interessante Gespräche über allerlei Themen und Interessen. Sehr bemerkenswert fanden wir die Tatsache wie schnell und erfolgreich sich die Familie in einem komplett neuen Umfeld eingerichtet hat. Ein Umzug mit Kinder in ein anderes Land so zu meistern ist fantastisch.
Bewegend und nachdenklich war der Austausch über allgemeine Themen der Politik, sowohl über die Politik in der alten und der neuen Heimat. Man lernte neue Sichtweisen kennen. Die manchmal überbordende Bürokratie in Deutschland war auch ein Thema, welches ich nun einfach auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten konnte. Besonders beim Thema Religion, oder auch Zusammenleben der Menschen insgesamt, gab es grundsätzlich keinerlei Glaubensunterschiede. Wichtig ist einfach der Mensch, jeder Mensch, unabhängig von Alter, Aussehen, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder Herkunft. Es war sehr wohltuend diese Werte gemeinsam bei der gastgebenden Familie mitzuerleben und zu spiegeln.
Das gemeinsame Essen war sehr entspannt und locker. Alle Speisen waren köstlichst zubereitet, sehr lecker und schmackhaft. Mit wieviel Arbeit und Hingabe dies alles zubereitet wurde, können wir nur erahnen, sicher ist aber, dass es mit sehr viel Liebe und Freude gemacht wurde. Ein tolles Essen.
Im Anschluss gab es noch ein gemütliches Zusammensitzen bei einer leckeren Tasse Tee, sowie einem überragend köstlichen Nachtisch. Die Gesprächsthemen gingen uns nicht aus, es war weiterhin interessant und spannend. Beim Abschied wurde uns noch ein kleines Geschenk überreicht, köstliche Spezialitäten und besondere Textilkunst aus der „alten“ Heimat.
Wir sind immer noch überwältigt von der Freundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit wie wir in der Familie aufgenommen wurden. Wir haben neue liebe, nette Menschen kennen lernen dürfen, dafür sind wir sehr dankbar. Ein sehr besonderes, berührendes und tolles Erlebnis.
Wir möchten uns an dieser Stelle aber auch für die Möglichkeit bedanken, dass wir über Ihre Initiative am Iftar teilnehmen durften. Eine tolle Idee, die sicher sehr viel dazu beiträgt das sich die unterschiedlichen Kulturen besser kennen- und schätzen lernen. Ich hoffe viele Menschen nutzen dieses Angebot, schauen mal über den Tellerrand hinaus, sind offen für Neues und lernen neue Menschen kennen.
Vielen Dank.
F. Hauptmann und H. Rieck
Köln, 27.03.2024
Meine Mitbewohnerin und ich wurden von einer Familie zum Fastenbrechen-Abend eingeladen. Wir machten uns also auf den Weg und kamen dort an – dort wurden wir fröhlich empfangen. Es war alles sehr schön vorbereitet. Zuerst haben wir uns etwas kennengelernt, dann wurden wir an den Tisch gebeten. Dort wartete ein reich gedeckter Tisch auf uns. Als der Zeitpunkt gekommen war, begannen wir gemeinsam zu essen. Währenddessen erzählten wir weiter und kamen ins Gespräch.
Danke für diese Möglichkeit, sich kennenzulernen.
Wir sind gespannt, wann wir uns das nächste mal sehen
A. Dieckmeyer
Kleve, 25.03.2024
I’m Dhisa and I am writing to you to share my experience attending the Iftar evening with a Muslim family that you arranged for me.
It was a wonderful and unforgettable experience for my friends and me to meet our host family, Mr. Furkan, Mrs. Aynur, and their children in Weeze on the 25th of March, 2024. They are a very nice and warm family; they welcomed my friends and me as if we were part of the family. We had a great time breaking the fast and sharing our cultures with each other.
Thank you very much for your assistance. I am looking forward to another Iftar evening next Ramadan.
Warm regards, Ayu Dhisa Faradiba Siregar

Mülheim an der Ruhr, 26.03.2024
Nachdem ich auf WDR5 von der Aktion gehört hatte, geriet das Ganze kurz in Vergessenheit, aber die Internet-Adresse war so einfach, dass sogar ICH sie mir merken konnte. So erinnerte ich mich einige Tage später erneut daran, ging auf die Homepage und meldete mich an.
Mir wurde eine Familie in einem anderen Teil meiner Stadt zugeteilt, die ich innerhalb weniger Minuten erreichen konnte, was ich sehr begrüßte. Ein Telefonat im Vorfeld meines Besuchs verlief sehr positiv und ich erkundigte mich ebenfalls im Vorfeld, welche Gastgeschenke gängig sind und welches Verhalten in einigen wenigen, mir bis dahin weniger bekannten Feinheiten von mir erwartet wird.
Als ich am Tag des Treffens pünktlich bei der Familie eintraf wurde ich sehr, sehr freundlich empfangen und alle Beteiligten einigten sich schnell auf das „Du“. Der weitere Abend verlief bei bestem Essen und sehr guten Gesprächen ganz hervorragend.
Ich wüsste nicht, was hätte besser laufen können.
A. Waldhelm
Köln, 27.03.2024
Wir sind mit den Rädern zu viert als Familie in die Frankfurterstraße geradelt, und haben aber unter der Adresse keinen Eingang gefunden. Als ich Ayse anrief um mich zu erkundigen, wo genau ihr Zuhause wäre, wurde uns klar, dass wir in der Frankfurter Straße in Köln Mülheim standen und nicht in Köln Porz – es gibt also zwei Frankfurter Straßen. Ayse sagte mir sofort, dass wir von ihrem Mann mit dem Auto abgeholt werden, weil eine Fahrradtour oder der Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu lange dauern würde.
Ich hatte Sorge dass wir nun das Ifthar Ritual durcheinanderbringen, weil es doch zu Sonnenuntergang beginnen sollte und wir nun verspätet ankommen würden, aber Fatih, der Mann von Ayse beruhigte mich. Es kommt nicht auf die Minute an. So lernten wir zu allererst Fatih im Auto kennen, dann in der Wohnung in Porz seine Frau Ayse, die uns Hausschuhe anbot und zwei ihrer schon erwachsenen Kinder sowie drei Katzen.
Wir brachten Blumen und Süßes für die Familie mit. Das Essen stand bereits auf dem Tisch und wir setzten uns gemeinsam nieder. Mit einem Gebet und dem Essen einer Dattel wurde das Fasten gebrochen. Es gab Linsensuppe, Reis mit Gemüse und Fleisch, Schafskäse in Weinblätter gerollt und noch mehr Köstlichkeiten. Unsere Kinder wollten am liebsten Brot mit Butter essen, so hat Ayse auch das noch gebracht. Die Kinder spielten mit den Katzen, wir unterhielten uns und setzten uns nach dem Essen ins Wohnzimmer, wo uns Ayse noch eine Nachspeise anbot. Weil unsere Kinder noch klein sind konnten wir nicht länger bleiben, wir wurden mit je einer Kerze beschenkt, die Kinder bekamen eine Tüte mit Gummibärchen und Fatih brachte uns mit dem Auto zurück nach Mülheim.
Ich und wir waren überwältigt von dem Geben der Familie auf allen Ebenen – die Bereitschaft uns Abzuholen, die Einladung zum Essen und das Abschiedsgeschenk.
K. Sandner
Troisdorf, 19.03.2024
Ein großes Dankeschön an ramadan-nrw und unsere Gastfamilie in Troisdorf für einen schönen, gastfreundlichen, informativen und inspirierenden Iftar-Abend. Für uns war es eine tolle Gelegenheit das muslimische Fastenbrechen zu erleben und uns über Fragen zum Islam und Christentum auszutauschen. Einfach ein tolles Projekt. Und vielen, vielen Dank für die Offenheit und Gastfreundschaft.
C. Heisterkamp

Rheda Wiedenbrück, 31.03.2024
Vielen, vielen Dank, dass wir an Ihrem Projekt teilnehmen durften.
Wir die CDU Rheda-Wiedenbrück haben festgestellt, dass wir noch sehr viel lernen müssen. Es war ein sehr herzlicher Empfang von Familie Duman und rund um ein toller Abend. Neben dem interkulturellen Austausch wurden wir auch kulinarisch verwöhnt. Themen wie Tradition, Religion, aber auch aktuelle Themen zu Migration in Deutschland und die aktuelle Politik hat den Abend gefüllt. Auch die Vita unserer Gastfamilie hat uns sehr beeindruckt.
Ich persönlich finde es klasse, dass Sie als Verein so eine Plattform schaffen.
Die Gesellschaft ist kritisch und ehrlicherweise ist es so, dass man von sich aus nicht in den Dialog mit dem Nachbarn tritt, der gerade in der Ramadanzeit seiner religiösen Rituale nachgeht. Und in der deutschen Kultur ist es nicht selbstverständlich, dass man „fremden“ Menschen so eine Einladung ausspricht. Umso schöner war es für mich persönlich so einen Abend zu begleiten zu dürfen.
Daher mein herzliches Dankeschön – auch im Namen meines Teams.
Liebe Grüße und eine gesegnete Ramadanzeit.
Ayşegül Winter (Vorsitzende CDU Rheda-Wiedenbrück)

Köln, 31.03.2024
Unsere Familie war zu Gast bei einem Iftar-Abend. Der Empfang war sehr herzlich, die Gespräche bereichernd. Für uns war es eine tolle Erfahrung das Fastenbrechen so kenne zu lernen. Wir wohnen in Ehrenfeld, bekommen durch die Nähe zur Moschee und die diesjährige Straßenbeleuchtung viel vom Ramadan mit. Durch diesen Abend könnten wir mehr über Hintergründe erfahren. Diese Begegnungen sind wichtig, herzlichen Dank für diese Möglichkeit.
D. Franzen
Bonn, 31.03.2024
Wir, meine Freundin und ich, hatten uns sehr gefreut dass nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch eine Familie gefunden wurde, die uns zum Iftar Abend in der Umgebung von Bonn einlud. Wir waren auch nicht die einzigen Gäste, wie uns unsere Gastgeberin schon bei der telefonischen Kontaktaufnahme mitteilte. Außerdem erfuhren wir dass es sich bei unseren Gastgebern um Mutter, Vater, 3 Kinder und die Großmutter handelt. Entsprechend brachten wir kleine Gastgeschenke mit.
Frau C. empfing uns sehr herzlich in ihrem Haus. Wir fühlten uns sofort willkommen und wurden den anderen Familienmitgliedern vorgestellt. Schnell entspann sich eine angeregte Unterhaltung über Leben, Schule, Beruf, Alltag und auch die Geschichte der Familie in Deutschland. Alle sind bestens integriert und wollen, nachdem das Gesetz geändert ist und eine doppelte Staatsbürgerschaft nun möglich ist, auch offiziell deutsche Staatsbürger werden. Der weitere Gast entpuppte sich als junger Mann aus Ägypten, der seit einigen Jahren alleine in Bonn lebt und das Fastenbrechen gerne in einer Familie erleben wollte.
Dann wurden alle zu Tisch gebeten. Das Essen war köstlich, ein ganzes Menü mit Suppe, Hauptspeise und wunderbarem Nachtisch. Als es Zeit für das Gebet wurde versammelten sich die Familienmitglieder außer der Großmutter und Frau C. um gemeinsam mit der ägyptischen Gast die vorgesehenen Gebete zu sprechen. Auch für die Familie ein besonderer Moment, da sie durch den Gast alle Gebete in Arabisch sprechen konnten. Für uns deutschen Gäste fügte Herr C. auch die deutsche Übersetzung eines türkischen Gebetes bei.
Zum Abschied wurden wir dann noch mit einem keinen Ostersäckchen voller Süßigkeiten bedacht, dem sogenannten „Zahnmiete“, als „Entschädigung für die Abnutzung der Zähne der Gäste durch das Essen“.
Insgesamt war die Atmosphäre ausgesprochen entspannt, offen und herzlich . Auch mit der Großmutter, die kaum Deutsch sprach, gab es regen Austausch und wir verabschiedeten uns mit Umarmungen und dem Versprechen bald einmal gemeinsam ein Eis essen zu gehen. Welch schöner und bereichernder Abend, welch wichtiger und informativer Austausch, welch warmer und respektvoller Umgang miteinander.
Danke!
S. Stroh

Köln, 31.03.2024
Vielen Dank für den herzlichen Empfang bei Familie K. Wir waren sehr freundlich empfangen, lernten uns sofort kennen und saßen auf weichen Sofas. Die Familie K. hat ein sehr schönes, zweistöckiges, gemütliches Haus und zwei wundervolle Katzen, die uns mit ihrer Anwesenheit erfreut haben. Dann fingen sie an, über alles auf der Welt zu reden. Es stellte sich heraus, dass sie beide Lehrer aus der Türkei waren und einen wunderbaren Sohn hatten. Sie leben schon lange in Deutschland. Wir lernten ihre Kultur besser kennen und sie lernten unsere kennen. Wir führten tiefe, herzliche Gespräche über das Leben, über Spiritualität. Dann kam das Iftar-Abendessen. Wir haben sehr leckere hausgemachte Gerichte gegessen: Suppe, Reis, Salate, Vorspeisen, Pide, Köfte, Pasteten und ein Nachttisch – viele Sorten Baklava mit türkischem Tee. Für uns waren das neue leckere Gerichte, die wir auch zu Hause kochen lernen wollen. Am Ende haben sie uns einen selbstgemachten Honig geschenkt, das war wirklich sehr nett von ihnen.
Vielen Dank an das ramadan-nrw-Projekt und die Familie K. für die wunderbare Gelegenheit und einen freundlichen, friedlichen Abend.
Mit besten Grüßen,
Alona und Oleh

Erfstadt, 21.03.2024
Für mich war es bereits der dritte Iftar-Abend (2018 in Kerpen, 2023 in Erftstadt und 2024 wieder in Erftstadt), den ich bei einer muslimischen Familie verbracht habe.
Dieses Mal wurde ich von einer Freundin begleitet, die ersten beiden Male habe ich alleine teilgenommen. Als kleines Dankeschön für die Einladung haben wir Schokolade und Blumen mitgebracht. Dieses Mal kannten wir auch die Familie bereits von Treffen in unserem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafé in Erftstadt. So war es direkt sehr vertraut, und meine Freundin und ich fühlten uns herzlich empfangen. Der Tisch war sehr schön gedeckt, eine andere befreundete Familie war ebenfalls eingeladen und so gab es erst einmal viel zu erzählen. Wir tauschten uns über muslimische und christliche Feste aus, sprachen aber auch über private Dinge wie Schule, Arbeit und die Schwierigkeit, die deutsche Sprache zu erlernen. Nachdem der Gebetsruf zum Fastenbrechen beendet war, setzten wir uns an den Tisch.
Das Fastenbrechen begann mit einer Dattel, gefolgt von einer leckeren Suppe. Danach gab es unterschiedliche Speisen, wie gefüllte Weinblätter, Börek, Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse, Zaziki, gefüllte Paprika und Reis. Alles war sehr, sehr lecker. Nach dem Abendessen saßen wir noch beisammen, unterhielten uns bei leckerem Chai und türkischem Mokka und genossen den Nachtisch, einen leckeren Kuchen.
Es war ein sehr schöner und harmonischer Abend. Was ich an Ramadan mag, ist die Gemeinschaft, die wunderbare Gastfreundschaft und den interreligiösen Dialog. Gerne nehme ich auch im nächsten Jahr wieder an einem Iftar-Abend teil.
Herzlichen Dank für die Initiative ramadan-nrw und die Möglichkeit an einem solchen Iftar-Abend teilnehmen zu dürfen.
U. Pratsch-Kleber
Gelsenkirchen, 26.03.2024
Gestern ging ich mit meiner Familie zur Familie Kul, um das Ramadan-Iftar zu essen, und alles war wunderbar. Die Familie empfing uns mit offenen Armen und im Geiste der Brüderlichkeit und Zuneigung, und alle waren sehr respektvoll. Zufälligerweise war ihr mittlerer Sohn der Klassenkamerad meines Bruders in seiner vorherigen Schule, und das machte beide glücklich.
Was das Essen angeht, haben sie für uns leckeres türkisches Essen mit Getränken zubereitet, und es war sehr schmackhaft und ausreichend. Danach beteten wir das Maghrib-Gebet und tranken Tee mit Süßigkeiten, bevor wir nach Hause gingen.
Es war eine wunderschöne und ausgezeichnete Erfahrung. Vielen Dank für die Koordination und die gute Organisation.
Niangor Awal
Köln, 22.03.2024
Unsere Familie war zu Gast bei einem Iftar-Abend. Der Empfang war sehr herzlich, die Gespräche bereichernd. Für uns war es eine tolle Erfahrung, das Fastenbrechen auf diese Weise kennenzulernen. Wir wohnen in Ehrenfeld und bekommen durch die Nähe zur Moschee sowie die diesjährige Straßenbeleuchtung viel vom Ramadan mit. Durch diesen Abend konnten wir mehr über die Hintergründe erfahren.
Diese Begegnungen sind wichtig – herzlichen Dank für diese Möglichkeit!
Dominik Franzen
Recklinghausen, 23.03.2024
Vielen Dank, dass wir durch Ihre Initiative die Gelegenheit bekommen haben, in einer Familie die Tradition des Fastenbrechens kennenzulernen.
Die erste Kontaktaufnahme per Telefon zur genauen Absprache des Treffens verlief völlig unkompliziert.
Am Abend wurden wir zum verabredeten Zeitpunkt sehr herzlich willkommen geheißen, und während wir auf weitere Gäste (eine befreundete Familie unserer Gastfamilie) warteten, erfolgte ein erstes zwangloses Kennenlernen.
Nach dem Eintreffen der Freunde warteten wir gemeinsam auf den Ruf des Muezzins, und mit einem kurzen Tischgebet (für uns extra auf Deutsch) sowie dem Essen einer Dattel wurde das Fasten gebrochen.
Wir wurden mit einer Fülle von sehr leckeren und liebevoll zubereiteten Speisen verwöhnt. Neben dem gemeinsamen Essen entwickelten sich schnell sehr interessante und offene Gespräche über Politik, Religion, die Gesellschaft in beiden Ländern und die persönliche Lebenssituation.
Später wurden die Gespräche in gemütlicher Runde bei türkischen Süßigkeiten und türkischem Tee – wieder sehr liebevoll serviert – fortgeführt. Am Ende des Abends wurden wir mit einem Gastgeschenk verabschiedet und verabredeten, in Kontakt zu bleiben.
Wir durften einen wunderbaren Abend in sehr angenehmer Umgebung verbringen und bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei unserer Gastfamilie für den herzlichen und offenen Empfang.
B. Frohnhofen
Bielefeld, 19.03.2024
Ich kam mit meiner Gasttochter aus Peru zum Fastenbrechen in die Familie D. und wir wurden sehr freundlich empfangen. Das Kennenlernen war unkompliziert, und wir hatten sofort viele Themen, über die wir uns unterhalten konnten. Die anfängliche Unsicherheit der Familie, die darauf beruhte, dass wir die ersten Gäste waren, legte sich schnell.
Der Ablauf des Fastenbrechens wurde erklärt, und das anschließende gemeinsame Essen war lecker. Die junge Peruanerin bekam einen persönlichen Einblick in die muslimische Kultur. Diese Möglichkeit des kulturellen Austauschs hätte es ohne die Initiative ramadan-nrw nicht gegeben.
Danke für das Engagement.
Karin Weismüller
Duisburg, 26.03.2024
Unser erster Iftar-Abend
Meinen Mann erreichte vor zwei Wochen eine E-Mail mit der Information, dass es die Möglichkeit gibt, an einem Iftar-Abend teilzunehmen. Sehr schnell haben wir beschlossen, uns hierfür anzumelden. Die Anmeldung war online über Ramadan-NRW ganz unkompliziert möglich. Innerhalb kurzer Zeit wurde uns eine Gastgeberin im Nachbarstadtteil vermittelt.
Telefonisch habe ich Kontakt aufgenommen, um Näheres zu unserem Besuch zu vereinbaren. Während dieses Telefonats stellten wir fest, dass wir beide denselben Beruf ausüben. Das half, das erste Eis zu brechen.
Am gestrigen Abend sind wir mit einem Blumenstrauß und selbstgebackenen Dattelplätzchen zu unserer Gastgeberin gefahren. Wir sollten eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Fastenbrechen dort sein. Es war aufregend, „einfach so“ in einen fremden Haushalt zu fremden Menschen zu kommen. Doch wir wurden sehr herzlich begrüßt, sodass die Aufregung schnell verflog. Unsere Gastgeberin hatte eine befreundete Familie eingeladen, sodass wir zeitweise mit sieben Personen zusammensaßen.
Zunächst haben wir uns gegenseitig vorgestellt und konnten erste Fragen zum Ramadan stellen. Sehr schnell kamen wir miteinander ins Gespräch. Als es Zeit für das Fastenbrechen war, kamen wir am schön und reichlich gedeckten Tisch zusammen. Die Gastgeberinnen hatten sich sehr viel Mühe gegeben, uns mit leckeren Speisen zu verwöhnen – vielen Dank noch einmal dafür!
Schon am Tisch unterhielten sich alle miteinander. Zunächst ging es um das Essen und dessen Zubereitung. Außerdem tauschten wir uns über unsere Berufe, unsere Familien, unsere Herkunft und vieles mehr aus. Etwas später, bei Nachtisch und Tee, wurden die Gespräche noch tiefgründiger. Dank unser aller Offenheit und des Interesses am Gegenüber konnten wir viele Fragen stellen. Je länger wir miteinander sprachen, desto mehr kamen auch heiklere aktuelle Themen zur Sprache.
Als Resümee konnten wir alle sagen: Auch wenn wir unterschiedlichen Religionen angehören, teilen wir doch dieselben grundlegenden Werte.
Nach fünf Stunden gemeinsamen Essens und Gesprächs sind wir nach Hause gefahren – voller Gedanken, neuer Einblicke und vor allem mit einem Gefühl der Dankbarkeit und Bereicherung.
Vielen Dank an unsere Gastgeberinnen und ramadan-nrw für diese wunderbare Möglichkeit, einander zu begegnen. Wir freuen uns auf weitere schöne Begegnungen mit unseren Gastgeberinnen.
Birgitt und Georg
P.S. Und auch wir wurden zum Abschied sehr nett mit einem Gastgeschenk bedacht!

Neuss, 27.03.2024
Am 27.03.2024 waren wir in Neuss, nur einen Ortsteil weiter, bei einer dreiköpfigen Familie zum Fastenbrechen eingeladen. Wir konnten dort bequem hinradeln.
Wir waren vorher durchaus nervös wegen der ungewöhnlichen Situation, und unseren Gastgebern ging es ähnlich, wie sie uns ganz offen gestanden. Doch wir kamen sehr schnell ins Gespräch und einigten uns gleich auf das „Du“.
Dann gab es ein abwechslungsreiches, köstliches Essen, wobei wir gemäß der Tradition mit einer Dattel begonnen haben. Nach dem Essen haben wir im Wohnzimmer noch sehr lange bei leckerem türkischen Tee und Süßigkeiten beisammengesessen und uns über übliche Themen wie Arbeit und Urlaub, aber durchaus auch über gesellschaftliche Themen wie etwa Migration angeregt ausgetauscht.
Wir freuen uns auf einen Gegenbesuch unserer freundlichen und offenen Gastgeber.
Andrea und Peet
Oberhausen, 26.03.2024
Schon vor unserem persönlichen Treffen hatten wir uns mit unserer Gastfamilie telefonisch in Verbindung gesetzt und dabei einige Dinge geklärt, z. B. die Uhrzeit oder ob es Unverträglichkeiten beim Essen gibt.
Wir waren sehr gespannt auf unser erstes Treffen. Am Donnerstag, den 26.03.2024, haben wir uns dann auf den Weg gemacht.
Wir wurden herzlich und mit offenen Armen von der Familie aufgenommen und fürstlich bewirtet. Beim Essen und danach wurden gute Gespräche geführt. Durch Fragen und die Antworten darauf wurden uns Einblicke in die Lebenssituation der Familie gewährt, genauso wie wir von uns und unserer Familie erzählt haben.
Für meine Frau und mich war es ein sehr schöner Abend. Wir sind gut miteinander zurechtgekommen und haben Folgetreffen vereinbart.
Vielen Dank an das ramadan-nrw-Team, wir haben sehr gerne teilgenommen und einiges gelernt.
Ursula Jankowski und Marion Schmitz
Ibbenbüren, 26.03.2024
Hallo zusammen,
Gerade komme ich mit meinem Sohn Noah von dem gemeinsamen Abend mit der Familie Akbudak zurück.
Es war ein wunderschönes Beisammensein mit regem Austausch und vielen neuen Eindrücken.
Mein Sohn und ich waren vorher sehr aufgeregt und fragten uns, wie die Menschen wohl sein mögen, die uns unbekannterweise eingeladen haben.
Als wir an der Haustür klingelten und so herzlich empfangen wurden, war die Nervosität verflogen und unsere Neugier geweckt. Wir wollten viel über den muslimischen Glauben erfahren – wie sie ihn in Deutschland leben und wie sie den Ramadan meistern.
Mein Sohn und ich waren überwältigt von der tollen Gastfreundschaft. Das gemeinsame Fastenbrechen und das sehr leckere, reichhaltige Essen waren eine wundervolle kulinarische und kulturelle Reise. Wir fühlten uns sehr wohl bei der Familie Akbudak.
Zum Schluss hat uns Frau Akbudak ein selbstgemachtes Gastgeschenk überreicht. Die tollen Bilder bekommen in unserem Haus einen Ehrenplatz.
Wir haben uns versprochen, dass wir in Kontakt bleiben und uns wiedersehen möchten.
Wir sind dankbar, dass uns diese Möglichkeit gegeben wurde.
Vera Terheiden

Bonn, 22.03.2024
Am Abend des 22.03. durfte ich eine fünfköpfige (inklusive Katzen siebenköpfige) Familie besuchen, um mit ihr gemeinsam zu Abend zu essen – wobei dieses Abendessen im Kontext des Fastenmonats ein besonderes war. Im Rahmen des Projekts ramadan-nrw hat die Familie mich zum Iftar-Abend eingeladen. Neben mir waren ebenfalls zwei Nachbarinnen der Familie eingeladen.
Die Familie bot mir an, bereits etwas früher zu ihnen zu kommen, sodass wir vorab die Möglichkeit hatten, uns auszutauschen.
Vor meiner Ankunft war ich etwas aufgeregt, da es sich für einen Teil von mir unangebracht anfühlte, dieses besondere Erlebnis ohne den entsprechenden religiösen Hintergrund teilen zu dürfen. Doch diese Sorge wurde mir gleich beim Eintreten in das gemütliche Wohnumfeld der Familie genommen. Der Empfang war so herzlich, dass ich sofort den Eindruck gewann, absolut willkommen zu sein. Die Gespräche, die sich an die Begrüßung anschlossen, empfand ich als sehr interessant und bereichernd.
Auch beim eigentlichen Hauptteil des Abends, dem Fastenbrechen, hielt meine Begeisterung an: Neben dem kulinarischen Hochgenuss schätzte ich unsere netten Gespräche und die herzliche Einladung seitens der Familienmitglieder, uns jederzeit mit Anliegen und Fragen an sie wenden zu können. Darüber hinaus sorgte eine Prise Humor für mein vollkommenes Wohlbefinden.
Judith Rau
Essen, 16.03.2024
Vielen lieben Dank für die Gelegenheit, bei einem Iftar-Abend dabei gewesen zu sein und Ihre Tradition und Kultur näher kennenlernen zu dürfen.
Ich hatte einen wirklich herzlichen Abend bei meiner Gastfamilie. Sie haben zwei Kinder, und wir haben – den Sprachschwierigkeiten zum Trotz – eine intensive, achtsame Unterhaltung über unsere kulturellen und persönlichen Gewohnheiten, Rituale und Werte geführt und dabei sehr lecker gegessen.
Bereits der Kontakt im Vorfeld war geprägt von viel Höflichkeit, Offenheit und Empathie.
Sogar ein Gastgeschenk wurde mir am Ende überreicht, und liebe Ostergrüße wurden mir geschickt.
Es war eine wundervolle, menschliche Begegnung voller Vertrauen auf beiden Seiten.
Ich kann es jedem nur empfehlen, einmal dabei zu sein.
Ich wünschte, ich hätte mehr zeitliche Kapazitäten, um den Kontakt darüber hinaus weiter zu pflegen – was mir leider nicht möglich ist, mich aber ein wenig schmerzt.
Ich danke allen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben, und besonders meiner Gastfamilie für ihre herzliche Gastfreundschaft.
Ich habe Ihr Projekt bereits viele Male privat und beruflich weiterempfohlen.
Sylvia Wegener
Bonn, 27.03.2024
Dank Ihrer Initiative durfte ich am 27.03. bei einer jungen Familie in Bonn am Iftar teilnehmen – ich selbst bin 66 Jahre alt. Schon die Vorgespräche am Telefon waren sehr freundlich und haben die Vorfreude auf das Treffen geweckt.
Es war für mich das erste Mal, dass ich in einem so privaten Rahmen zum Fastenbrechen eingeladen war, und die Herzlichkeit sowie Offenheit der Gastgeber haben mich sehr beeindruckt.
Überrascht haben mich meine Gastgeber – junge, gut integrierte Menschen, bereits in Deutschland geboren, mit tollen Ausbildungen und in anspruchsvollen Berufen – durch ihre gelebte religiöse Bindung und Großzügigkeit. Das Essen war sehr liebevoll angerichtet, köstlich und so reichlich, dass ich sogar noch für meine Osterreise versorgt wurde.
Was uns verbindet, ist die Neugier auf andere Menschen und Erfahrungen. So wurde an diesem Abend viel erzählt und zugehört. Hoffentlich treffen wir uns bald wieder – diesmal bei mir.
Ganz herzlichen Dank an die Familie in Ückesdorf sowie an die Organisatoren und Sponsoren dieser tollen Initiative.
Carola Heider
Essen, 08.04.2024
Ich habe erst kurz vor Ende des Ramadans in der WDR-Lokalzeit von diesem Projekt erfahren und mich sehr gefreut, dass mir die Organisatoren diesen wundervollen Abend ermöglicht haben.
Schon bevor ich die E-Mail mit der Zusage erhalten habe, hat sich meine Gastgeberin per WhatsApp bei mir gemeldet. Nach einem kurzen Nachrichten-Hin-und-Her war das Treffen vereinbart. Einfach so.
Damit wurde noch klarer:
Ich wollte unbedingt Menschen kennenlernen, die eine wildfremde Person, die sie noch nicht einmal persönlich auf der Straße getroffen haben, zu sich nach Hause zum Essen einladen! In diesem Land.
Als meine Gastgeberin die Tür geöffnet hat, hat die „Chemie zwischen uns“ sofort gestimmt. Es waren noch andere Gäste da bzw. sind später dazugekommen. Die Stimmung war völlig ungezwungen und entspannt, das Essen sehr lecker, die Gespräche toll. Obwohl ich niemanden kannte, hatte ich nicht das Gefühl, fremd zu sein. Schwer zu beschreiben.
Dieser Iftar-Abend mit meiner wundervollen Gastgeberin und ihren Gästen hat mich tief berührt. Danke!
Daniela Bleck

Hier gelangen Sie zu den Eindrücken aus dem Jahr 2018.